Rosenrezepte

 

 

  

Rosensirup und Rosenmus

(werden bei den weiteren Rezepten als Grundlage gebraucht)

 

 

Rosenmus

 

Duftende, ungespritzte Rosenblütenblätter und Gelierzucker 1 zu 1 im Verhältnis

2 zu 3 mörsern oder mit einem Mixer (Zauberstab) zu einem Mus verarbeiten.

(z.B. 20 Gramm Blüten und 30 Gramm Gelierzucker). Das Rosenmus wird edler, wenn man von den einzelnen Blüten die weißen Spitzen am Blütenansatz weg schneidet. Es ist eine mühselige Arbeit, aber das Mus wird nicht bitter.

Dieses Mus hält sich über Monate im geschlossenen Glas im Kühlschrank, es kann aber auch eingefroren werden. Da das Mus sehr intensiv ist, empfehle ich, es in sehr kleine Portionen einzuteilen.

 

 

Rosensirup

 

2 Liter abgekochtes, abgekühltes Wasser

75 Gramm Zitronensäure

200 – 250 Gramm Rosenblütenblätter (ca 25 große Blüten von Rose de Resht, Charles de Milles, Luis Odier oder andere gefüllte Centifolien)

3 Pfund Zucker

 

Zitronensäure im Wasser auflösen, dann die Rosenblätter zugeben und einrühren, abdecken und 24 Stunden stehen lassen. Nach dieser Zeit die Masse durch ein Sieb gießen und ausdrücken. Das Rosenwasser in eingroßes Glas füllen und den Zucker zugeben. Über den Tag verteilt mehrere Male umrühren, damit sich der Zucker auflöst. Abgedeckt stehen lassen.

 

Nach einem Tag in Flaschen abfüllen, bis zum Verschluss auffüllen und gut verschließen.

Rosensirup hält sich ein gutes Jahr und schmeckt köstlich in Sekt, zu Eis,

Panna cotta, zum Obstsalat und so weiter …

 

 

Rosenzucker

 

250 g Zucker

2 – 3 EL Rosenblütenblätter

 

Zucker mit getrockneten, duftenden Rosenblütenblättern im Mixer zerkleinern, bis ein

streufähiger Zucker entsteht.

 

 

Rosenessig

 

In einen milden weißen Essig eine handvoll ungespritzte, duftende Rosenblütenblätter geben und etwa zwei bis drei Wochen ziehen lassen. Ab und zu auf den Kopf drehen und wieder hinstellen aber nicht schütteln.

Eine Delikatesse zum Verfeinern von Salaten und Soßen.

 

 

Rosengelee mit Wein

 

¾ l Weißwein oder Rose

Ca. 10 stark duftende, ungespritzte Rosenblüten

1 kg Gelierzucker

 

Wein mit Gelierzucker erhitzen. Dann die Blütenblätter hinzugeben und 5 Minuten sprudelnd kochen. Gelierprobe machen, wenn die Flüssigkeit geliert, die Blütenblätter mit einem Sieb entfernen.

In heiß gespülte Gläser füllen, verschließen und umgekehrt einige Minuten stehen lassen.

 

 

Erdbeermarmelade mit Rosen

 

1 kg Erdbeeren

2 Tl Rosenmus oder die Blüten von 5 – 6 duftenden Rosen

½ kg Gelierzucker 2:1

 

Erdbeeren waschen, klein schneiden und mit dem Gelierzucker vermischen.

Einige Stunden stehen lassen, dann erhitzen, das Rosenmus, oder die gewaschenen Blüten zugeben und einige Minuten sprudelnd kochen lassen.

In Gläser füllen, verschließen und für einige Minuten auf den Kopf stellen.

 

 

 

Auf diese Art können auch Pfirsiche, Kriacherl, Aprikosen, Johannisbeeren, Zwetschgen und viele weitere Früchte verarbeitet werden.

 

Wenn nicht so stark duftende Rosen zur Verfügung stehen, kann auch mit einigen Tropfen Rosenwasser am Ende der Kochphase nachgeholfen werden.

Aber Vorsicht ! Zuviel Rosenwasser kann schnell seifig schmecken !

 

 

Gezuckerte Rosenblätter

 

Rosenblüten von 1 – 2 ungespritzten Rosen

1 Eiweiße

Zucker

 

Eiweiß steif schlagen und die Rosenblüten entweder ganz oder die einzelnen Blütenblätter beidseitig bestreichen, mit Zucker bestreuen und 2 Tage auf Backpapier trocknen lassen.

 

Sie sind eine wunderschöne Dekoration für Kuchen, Torten und Desserts.

 

 

Rosenbowle

 

Die Blütenblätter von ca. 5-6 ungespritzten duftenden Rosen

Saft einer Zitrone

1 Flasche trockener Weißwein oder Rose

1 Flasche Sekt oder Prosecco

(eventuell Mineralwasser oder Zitronenlimonade)

 

Die gewaschenen Blütenblätter mit dem Wein übergießen, Zitronensaft hinzufügen und einige Stunden kaltstellen. (Verhilft zu einer schönen Farbe)

Mit dem Sekt bzw. Prosecco aufgießen und wenn gewünscht mit Wasser oder Limo

aufgießen.

 

 

Rosentrüffel

 

200 Gramm Vollmilchkuvertüre

80 Gramm Sahne

1 Teelöffel Rosenmus

50 Gramm Rosenzucker

 

Sahne erhitzen, Rosenmus einrühren. Kuvertüre hacken, die heiße Sahne einrühren.

Glattrühren bis die Masse ganz glatt ist und alle Schokoladenbestandteile aufgelöst sind. Sollte die Masse zu kalt werden, in ein Wasserbad stellen.

Diese Masse mit Cellophanpapier abdecken und über Nacht stehen lassen.

(Nicht in den Kühlschrank)

Die Masse kann nun so verarbeitet werden. Man kann sie aber auch schaumig aufschlagen und dann weiterverarbeiten.

Man formt mit einem Löffel möglichst gleichmäßige Portionen und rollt sie zu Kugeln,

die im bereitgestellten Rosenzucker gewälzt werden.

 

 

Rosenmeringe

 

2 Eiweiß

170 g Feinzucker

1 Prise Salz

1 TL Zitronensaft

2 TL Rosenmus

2 EL Rosenzucker

 

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen bis sich steife Spitzen ergeben und die Masse glänzt.

Rosenmus vorsichtig unterziehen.

Eiweißmasse mit dem Spritzbeutel auf Backpapier spritzen mit dem Rosenzucker bestreuen und im vorgeheitzten Backofen bei 140° circa 1 ½ Stunden mehr trocknen als backen.

In die Backofentüre einen Kochlöffel klemmen, damit der Dampf entweichen kann.

 

 

Rosenshortbread

 

 

125 g Zucker 

250 g Butter

250 g Mehl

125 g Reismehl

1 Prise Salz

1 EL Rosenmus

2 EL Rosenzucker

 

 

Butter mit Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Mehl und Reismehl, Salz und Rosenmus untermischen und verkneten. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen. Die Oberfläche mit einer Gabel gleichmäßig einstechen.

Den Rosenzucker darüber streuen.

Bei 160° circa 20 -25 Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht gebräunt sein.

 

Sofort nach dem Backen in Stücke schneiden, da das Shortbread sonst bricht.

 

Erkaltet in Dosen füllen, dann hält es sich schön knusprig für längere Zeit.

 

 

Rosenkekse

 

 

225 g Butter, leicht gesalzen

225 g Zucker

275 g Mehl mit ½ TL Salz und 1 TL Backpulver mischen

1 großes Ei

1 EL Rosenwasser

Rosenzucker zum bestreuen

 

 

In die weiche Butter alle weiteren Zutaten der Reihe nach einarbeiten, bis ein fester Teig entstanden ist.

Zu einer gleichmäßigen Rolle formen und in Pergamentpapier einwickeln.

Für etwa 1 – 1½ Stunden kalt stellen, bis man den Teig in sehr dünne Scheiben schneiden kann.

Backofen auf 190° C vorheizen.

Backbleche mit Backpapier belegen und die Kekse darauf legen. Zwischenräume lassen, damit sie aufgehen können.

Mit Rosenzucker bestreuen und circa 10 Minuten backen, bis sie an den Rändern braun werden.

 

 

Rosenkipferl

 

250 g Butter

70 g Zucker

1 großes Eigelb

2 EL Weinbrand

115 g ungeschälte Mandeln

65 g Maisstärke

300 g Mehl

300 g Puderzucker mit Rosenzucker gemischt

 

Butter schaumig schlagen, dann Zucker, Eigelb und Weinbrand hinzufügen. Die Mandeln nicht zu fein mahlen. Zu der Buttermischung dazugeben, dann Maisstärke und soviel Mehl hinzufügen, dass ein weicher, aber fester Teig entsteht. Wenn nötig weiteres Mehl zufügen.

Aus dem Teig Rollen formen und dann 1 cm große Teile abschneiden und diese zu Kipferl formen.

Die Kekse auf mit Backpapier abgedecktes Backblech setzen und circa 15 Minuten backen. Die Kekse sollten nicht braun werden.

Die Kekse vorsichtig im Zuckergemisch wälzen und gleich in verschließbare Dosen lagenweise einschichten.

 

Viel Spaß und gutes Gelingen